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Sogar Hippokrates schrieb darüber!

Intervallfasten und warum man sich dafür entscheiden sollte

Du hast sicherlich von Intervallfasten bereits gehört! Diese Ernährungsmethode ist in den letzten Jahren besonders beliebt geworden. Das Gespräch über zeitliche Abstinenz vom Essen begann jedoch nicht erst vor kurzem, denn sogar Hippokrates schrieb bereits über seine Vorteile!

"Leichtigkeit,
neues Körpergefühl,
aufgeladene
Batterien,
freier Geist und
Anti-Aging
Wirkung!"

Tatsächlich fasten viele von uns, ohne es zu wissen. Beispielsweise wenn wir morgens das Haus verlassen und keine Zeit mehr fürs Frühstücken war oder wenn wir vor lauter Kummer oder Glücksgefühlen schlichtweg vergessen, etwas zu essen. Im Jahr 2017 wurde Intervallasten im Silicon Valley zu einem viralen Trend. Top-Manager großer Unternehmen halten hier Fastenzeiten mit ihren Mitarbeitern gemeinsam ein. Der Hype begann, nachdem der japanische Wissenschaftler Yoshinori Osumi den Nobelpreis für seine Erkenntnisse zum Intervallfasten im Jahr 2016 im Bereich Medizin und Physiologie erhalten hatte und somit noch mehr Aufmerksamkeit auf die tägliche Fastenzeit gelenkt wurde.

Der Begriff umfasst zunächst verschiedene Varianten. Sie arbeiten jedoch alle nach einem Prinzip: der Tag ist in zwei sogenannte Fenster unterteilt, in einem sind  alle Mahlzeiten des Tages enthalten und im zweiten findet das Fasten statt. Die Idee ist, den Körper vom Verdauungsprozess ausruhen zu lassen. Die Dauer der Fenster ist unterschiedlich. Die am meisten genutzte Option ist 8/16, bei der man 8 Stunden am Tag essen kann und während die restlichen 16 Stunden fastet. Diese Option wird im Hinblick auf das Verhältnis von Effizienz und Komfort als optimal angesehen.

Aber was sind die Benefits?

1. Man erhält eine gute körperliche Kondition! Bei der Umstellung auf ein „hungriges“ Regime beginnt der Körper damit, Fett anstelle von Glukose abzubauen. Dieser natürliche Mechanismus ermöglichte unseren Vorfahren, ohne Nahrung zu überleben und dem modernen Menschen, die Folgen des übermäßigen Essens loszuwerden.

2. Der Prozess der Autophagie intensiviert sich, selbst bei einer relativ kurzen Fastenzeit – d.h. der Körper wird veraltete Zellen und ihre Partikel los! In Kombination mit einer erhöhten Produktion des Wachstumshormons bietet das einen Booster für die Zellerneuerung! Die beste Anti-Aging Behandlung überhaupt!

3. Intervallfasten wirkt sich äußerst positiv auf den Blutzuckerspiegel aus. Dies gilt insbesondere für Personen mit erhöhtem Blutzucker. Während dieser Fastenzeit wird der Insulinspiegel normalisiert und die Empfindlichkeit der Zellen gegenüber Leptin, dem Hormon, das für die Regulierung des Appetits und der Hungersignale verantwortlich ist, wiederhergestellt. Das bedeutet, dass man nicht mehr unter dem ständigen Hungergefühl leidet!

4. Auch für diejenigen, die unter Verdauungsproblemen leiden, kann das Fasten helfen, die Situation erheblich zu verbessern. Während des Fastens lassen Entzündungsprozesse nach. Anhänger des Intervallfastens behaupten, dass sie sich leichter und energievoller fühlen und die Konzentrationsfähigkeit steigt. Außerdem kann man besser mit Stresssituationen umgehen. Ein ebenso wichtiger und wirkungsvoller Nebeneffekt: Die Schlafqualität wird durch das Intervallfasten extrem verbessert.

DO’s und DON’Ts für Intervallasten:

♣ Denke daran, dass das Intervallfasten allein nicht ausreicht. Es ist immer noch wichtig, auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. In Kombination mit dem Fasten wird man sich so schnell energiereicher fühlen.

♣ Trinken nicht vergessen! Während der Fastenzeit darfst du so viel Wasser oder Tee trinken, wie du möchtest. Getränke, die Kalorien enthalten, sollten dagegen vermieden werden, weil diese wiederum die Fastenzeit stören und verdaut werden müssen.

♣ Versuche, die Essenszeiten nicht zu spät in den Tag zu legen. Ich kenne einige, die von 14.00 bis 22.00 Uhr abends essen, während sie nach der Methode 16/08 16 Stunden fasten. Unser Körper regeneriert sich am besten nachts. Um diesen Prozess zu unterstützen und zu beschleunigen, sollten wir die Nahrungsaufnahme mindestens 3 Stunden vor dem Schlafengehen vermeiden.

♣ Sei nicht zu hart zu dir selbst! Und nehme die Fastenzeiten nicht zu wörtlich. Nach bereits 1 Woche wird sich dein Körper daran gewöhnen, für eine bestimmte Zeit ohne Mahlzeiten auszukommen, und dies wird zu einer natürlichen Gewohnheit. Bis zu dem Punkt, an dem das Zählen von Stunden nicht mehr erforderlich ist.

Um den besten Einstieg zu schaffen, kann man damit starten, morgens auf das Frühstück zu verzichten und erst gegen 12 Uhr zu essen. So merkt man oft gar nicht,  dass man bereits eine ganze Weile gefastet hat. 

Die Leichtigkeit, das neue Körpergefühl, die aufgeladenen Batterien, der freie Geist und die Anti-Aging Wirkung sind die beste Motivation, um mit dem Intervallfasten voll durchzustarten!

"Sei nicht zu 
hart zu dir
selbst!"

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