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5 Tipps für weniger Plastik im Alltag

Weniger Plastikkonsum mit minimalem Aufwand

Von Anaïs Eleni

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass unser regelmäßiger Plastikverbrauch auf Lasten der Umwelt geht. So ist es unbestreitbar, dass wir weniger Plastik verbrauchen sollten - und dennoch scheint dies leichter gesagt als getan, denn: Plastik ist in unserem Alltag allgegenwärtig. So ist es unmöglich den Kunststoff komplett zu meiden, weshalb wir umso mehr darauf achten sollten möglichst wenig Einweg- oder neu verpackte Produkte zu kaufen. Mit welchen einfachen Tricks sich der eigene Plastikkonsum mit minimalem Aufwand reduzieren lässt, möchten wir hier mit Euch teilen:

"So ist der Plastikmüll
ein umgehbares
Nebenprodukt unserer
Bequemlichkeit, das
sich doch so einfach
lösen lassen könnte."

1. Wiederverwendbare Getränkebecher einpacken

Mehr als 100 Millionen Tonnen Plastik werden jährlich für Produkte hergestellt, die maximal fünf Minuten genutzt werden. Ein Klassiker: Unser heiß geliebter Coffee (oder Matcha!) to go. So ist der Plastikmüll ein umgehbares Nebenprodukt unserer Bequemlichkeit, das sich doch so einfach lösen lassen könnte. Etwa indem man sich einfach mal fünf Minuten Zeit für sich nimmt und das Heißgetränk to stay anstatt to go bestellt. Oder - wenn man es mal wirklich eilig hat - schlichtweg einen der vielen tollen To-Go-Becher von zuhause mitnimmt. Schließlich gibt es mittlerweile eine Bandbreite an sowohl nachhaltigen als auch schicken wiederverwendbaren Tassen. Unsere Favoriten sind die faltbaren Becher von Stojo, oder auch die schönen Modelle von HUSKEE.

2. Jutebeutel stets parat haben

Weder der spontane Einkauf nach Feierabend, noch der wöchentliche Supermarktbesuch sind Grund für Plastiktüten. Mittlerweile gibt es unzählige Angebote an Jutebeuteln oder ähnlichen Produkten, die sich alle klein zusammenfalten lassen und so problemfrei in (fast) jede Handtasche passen. Am besten also einfach immer einen Beutel in der Lieblingstasche parat haben - und somit unnötige Tüten vermeiden. Mindestens so einfach getan wie gesagt!

3. In Unverpacktläden und auf Märkten einkaufen

Insbesondere beim Einkauf von Lebensmitteln erhält man als VerbraucherIn das Gefühl, kaum auf Plastik und weitere unnütze Verpackungen verzichten zu können. Diese Problematik gehen Unverpacktläden mit ihrem ebenso simplen wie relevanten Konzept an, indem sie gänzlich auf Plastikverpackungen verzichten. Zwar sind Unverpacktläden noch lange nicht so populär und weit verbreitet wie herkömmliche Supermärkte und Discounter, doch auch der Einkauf auf dem Wochenmarkt funktioniert mindestens genauso gut! Daher empfiehlt es sich insbesondere frische Artikel hier einzukaufen, anstatt die doppelt und dreifach verpackten Alternativen aus dem Supermarkt zu wählen.

4. Bei Kosmetik immer auf das Kleingedruckte achten

Von Duschegels und Peelings bis hin zu Lippenstiften und Mascaras: In einem Großteil kosmetischer Produkte verstecken sich hinter Bezeichnungen wie Polyethylen, Polyquaternium oder Parabenen nicht nur Konservierungsstoffe, sondern auch Mikroplastik. Noch ein Grund mehr also auf zertifizierte Naturkosmetik zu setzen, die ganz ohne erdölbasierte Bestandteile auskommt. Allgemein empfiehlt es sich, bei Kosmetikartikeln immer auch das Kleingedruckte zu lesen, um nicht auf grüne Verpackungen hereinzufallen und wirklich mikroplastikfrei einkaufen zu können.

5. Auf Secondhand und Vintage setzen

Secondhand-Shopping ist der wohl nachhaltigste Konsum, denn: Mit jedem Produkt, das wir gebraucht kaufen, sparen wir nicht nur wichtige Ressourcen, sondern auch Plastik- und Papierverpackungen. So ist Secondhand-Shopping von Klamotten und Interior das wohl einzige Kaufverhalten, das vollständig nachhaltig ist. Dabei gibt es stetig mehr Plattformen, die sich darauf konzentrieren die Attraktivität und Faszination rund um Produkte aus zweiter Hand  zu steigern. Musterbeispiele hierfür sind Vestiaire Collective, Rebelle und Vinted. Tolle Interior-Funde findet man in unzähligen lokalen Stores und Studios, aber auch eBay Kleinanzeigen ist immer wieder einen Besuch wert.

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