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Intervallfasten - wie wir von innen heilen können, ganz nebenbei

Von Mira Fayo

16 Stunden am Tag zu fasten klingt erstmal viel, doch wenn wir verstehen, welch Wunder unser Körper in dieser Zeit vollbringen kann, verzichten wir liebend gerne auf das Snacken und die vielen unnötigen Zwischenmahlzeiten.

"es gilt lediglich seine
alten Gewohnheiten
durch einen Neuen, gesunden Rhythmus
zu ersetzen."

 Zahlreiche positive Effekte bringt das tägliche Kurzzeitfasten mit sich, von mehr Energie, innerer Balance, Gewichtsreduktion, Entgiftung, Heilung und Zellregeneration reicht das Spektrum, um nur einige wenige Effekte zu nennen. Es gibt absolut keine Nachteile - es gilt lediglich seine alten Gewohnheiten durch einen Neuen, gesunden Rhythmus zu ersetzen. Nach ein paar Tagen fällt es dann gar nicht mehr schwer und wir können schon die ersten positiven Entwicklungen in unserem Körper beobachten und spüren. Übrigens sind wir aufgrund unserer Genetik längere Fastenperioden gewohnt, unser Körper fährt dann auf Hochtouren und wir sind voller Energie und Kreativität. Die gängigste Form des intermittierenden Fastens beruht auf dem 16:8-Prinzip: 16 Stunden fasten und acht Stunden essen. Während der acht Stunden kann man durchaus bis zu drei Mahlzeiten zu sich nehmen. Möchte man sein Gewicht zusätzlich regulieren, reichen jedoch auch zwei vollwertige Mahlzeiten aus. Entweder isst man zwischen ca. 9 Uhr bis 17 Uhr oder man verschiebt das Intervall nach hinten, zum Beispiel von 12 Uhr bis 20 Uhr.  

Hinter dem Intervallfasten steht also viel mehr als eine reine Diät - wenn wir uns diesen neuen und täglichen Rhythmus antrainieren, heilen wir ganz nebenbei durch das “Nicht-Essen” von innen und können unsere Gesundheit dadurch nachhaltig und positiv verändern. Sind das nicht tolle Nachrichten? Das passiert im Körper beim 16-Stunden-Fasten:

1. Stoffwechsel
Glukose- und Fettspeicher werden zur Energiegewinnung mobilisiert, dadurch können wir schnell und nachhaltig Gewicht reduzieren.

2. Autophagie
Innere Selbstreinigung und Reparatur der Zellen = automatische Anti-Aging-Methode des Körpers (Zellbiologe Yoshinori Ohsum erhielt 2016 den Nobelpreis für diese Forschungsergebnisse)

3. Energie
Der Körper entzieht diese zunächst aus den Glukosespeichern, dann aus den Fettzellen und zum Schluss geschädigte Zellstrukturen, die er recycelt - daher sind 16 Stunden fasten ideal.

4. Insulinspiegel
Da während der Fastenperioden der Insulinspiegel konstant niedrig ist, sinkt das Risiko für Diabetes Typ 2.

5. Entzündungen
Durch den niedrigen Blutzucker- und Insulinspiegel bildet der Körper weniger Entzündungsbotenstoffe, was Autoimmun- und entzündliche Hauterkrankungen deutlich abmildern kann.

6. Magen-Darm-Trakt
Der Darm ist nicht die ganze Zeit damit beschäftigt, Nahrung zu verarbeiten und kann schädliche Bakterien ausschalten = weniger Blähbauch und gesunder Stuhlgang.

7. Cholesterinspiegel
Sinkt und mit ihm die Wahrscheinlichkeit, Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu entwickeln.

8. Wachstumshormone
Werden vermehrt ausgeschüttet, was dem Muskelerhalt und generellen Aufbauprozess im Körper zu Gute kommt.

9. Fettleber
Zwischen den Mahlzeiten hat die Leber Zeit, überschüssiges Fett abzubauen.

10. Gehirn
Wir haben einen klareren Kopf und können unsere Energie zum Denken verwenden, da unser Verdauungstrakt eine Pause hat.

Mit all diesen guten Nachrichten fällt es sicher nicht schwer, das Intervallfasten auszuprobieren und wer weiß, vielleicht ist es dein neuer, gesunder Rhythmus. Keine Panik- auch schon 12 Stunden fasten ist ein guter Anfang und besser als gar nicht erst damit anzufangen. Take it easy and step by step!
Zum einfachen Start mit gesunder Inspiration gibt es ein Rezeptbundle  INTERVALLFASTEN  in der App.

"Durch Intervallfasten können wir unsere Gesundheit nachhaltig und positiv verändern"